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Eröffnung Olympiahain

PM der Stadtverwaltung: Die Olympischen Spiele kehren nach Frankfurt (Oder) zurück

 

Fotoalbum Klaus Baldauf auf Flickr

360 Grad Foto

Am  Mittwoch, dem 15.09.2016, haben Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, der Beigeordnete für Sport, Jens-Marcel Ullrich, der Geschäftsführer der Humboldt-Societät, Prof. Dr. Caspar Frey sowie der Olympia-Dritte im Boxen im Jahr 2000, Sebastian Köber, den Olympiahain an der Bischofstraße in der Frankfurter Innenstadt feierlich eröffnet. Auf insgesamt 26 in den Boden eingelassenen Platten werden die Spitzenleistungen der 26 Frankfurter Athletinnen und Athleten bei Olympischen Spielen dargestellt und gewürdigt. Im Folgenden noch einmal alle Namen der Frankfurter Medaillengewinner bei Olympischen Spielen:

- Hermann Weingärtners Olympiasieg im Turnen in Athen im Jahr 1886.

- 1964 gewann die Hürdensprinterin Karin Balzer in Tokio eine olympische Goldmedaille.

- 1968 folgte Manfred Wolke in Mexiko-Stadt mit dem Olympiasieg im Boxen.

- Klaus Köste, in Frankfurt (Oder) geborener Turner, holte 1972 in München im Pferdsprung den Olympiasieg.

- Vier Jahre später gewannen Uwe Pottek als damals 21jähriger Sportschütze sowie der Ringer Heinz-Helmut Wehling in Monthreal Goldmedaillen.

- Die für die Frankfurter Olympioniken erfolgreichsten Olympischen Spiele waren jene in Moskau im Jahr 1980, bei denen gleich acht Athleten und eine Athletin Gold holten:

- der Judoka Karl-Heinz Lehmann,

- die Handballerin Katrin Krüger,

- die Handballer Dietmar Schmidt, Hans-Georg Beyer und Klaus Gruner,

- die Boxer Karl-Heinz-Krüger und Rudi Fink,

- der Radsportler Falk Boden und

- der Fußballer Lothar Hause.

- Weitere Erfolge stellten sich in Seoul 1988 ein, als der Gewichtheber Ronny Weller als deutsche Nachwuchshoffnung die Bronzemedaille gewann und Henry Maske Olympiasieger im Boxen wurde.

- Die Spiele in Barcelona 1992 wurden zum Triumph für Torsten May im Boxen und Mail Bullmann im Ringen. Bullmann gewann damals souverän die Goldmedaille und auch Torsten May krönte seine Karriere mit dem Olympiasieg.

- Im Judo blieb unsere Stadt auch 1996 in Atlanta eine Instanz, als Marko Spittka die Goldmedaille errang. Und auch der Frankfurter Radsport erfuhr mit dem Sieg Judith Arndts eine späte, aber umso deutlichere Bestätigung seiner Qualität.

- Sebastian Köber, der hier heute auch anwesend ist, boxt sich 2000 in Sydney zu Bronze.

- 2004 wurde die Judoka Susann Schützel Olympiasiegerin und die letzten olympischen Auszeichnungen erhielten die Sportschützen Manfred Kurzer und Munkhbayar Dorjsuren sowie der Ringer Mirko Englich 2008 in Peking.

  Ermöglicht wurde das Projekt durch die tatkräftige Unterstützung folgender Firmen und Einrichtungen:

- der Humboldt-Societät, stellvertretend durch dessen Geschäftsführer Herrn Prof. Dr. Caspar Frey

- der Wicherndiakonie als Gewinnerin des künstlerischen Wettbewerbs,

- der Steinmetzwerkstatt Roland Klinger nebst dem ausführenden Steinmetz Herrn Schmidt sowie

- dem Berufsförderungswerk ÜAZ Bauwirtschaft aus Frankfurt (Oder) für die unentgeltliche Verlegung der Platten.

 
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